Drucken
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Allgemeines

Beim Slotracing haben- ganz nach dem Vorbild bei den "Großen" - die verschiedenen Rennserien eine besondere Bedeutung . Sie unterscheiden sich nach ihrem Reglement und den Zielen. Wir konzentrieren uns aktuell auf Folgende:

MiniZ

Mini-Z ist eine der beliebtesten Einsteigerklassen, die sich für Rookies und Profis gleichermaßen geeignet. Sie geht auf den japanischen Hersteller Kyosho zurück. Gefahren wird mit handelsüblichen Fahrzeugekomponenten z.B. von Kyosho, Slotracing Werk, DoSlot oder Schöler zum Einsatz. Der Bau- und Kostenaufwand ist erheblich reduziert. Weitere Infos siehe de.kyoshoeurope.com


GT24ERS

Mit GT24ERS ist ein preiswerter und einfacher Einstieg in das Slotracing mit Scale-Modellbau möglich. Ein einheitlliches Chassis aus Edelstahl und Aluminium, dessen CAD-Zeichnung Open Source ist, bildet die Basis: www.reichbott.de. Es können Fertigkarossen z.B. von Scaleauto oder Carrera eigesetzt werden aber auch Eigenbauten. Es gibt Regeln zu Spurweiten, Bodenfreiheit, Radstand Gewichten und Schwerpunkt und natürlich zur Motorisiereung. Die strengen Regeln gewährleisten, dass mit vielfältigen Fahrzeugen chancengleich gefahren werden kann, aber über sauberen Aufbau und Feinabstimmung der Komponenten Einfluss auf die Performance des Autos genommen werden kann.

Hier könnt ihr das offizielle Reglement herunterladen: Download offizielles Reglement

DSC


Beim Deutschen Slotclassic Cup stehen neben den Rennleistungen vorbildgetreue Fahrzeuge bis Baujahr 1974 im Vordergrund. Neben dem Rennen gibt es auch eine Concours d´Elegance-Wertung, also nach Originalität, Schönheit und oft auch Historie. Der Deutsche Slotclassic Cup wird in zwei verschiedenen Klassen ausgetragen: die GT- und Tourenwagen einerseits und die Sportwagen, Prototypen andererseits. Nähere Infos gibt es hier: www.deutscheslotclassic.de

Der DSC hat aktuell folgende regionalen Rennserien entwickelt:
DSC-Süd (Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg)
DSC-Ost (Berlin, Sachsen)
DSC-Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen)
DSC West (Nordrhein-Westfalen)
DSC-Nord (Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen)
DSC-Euregio (Nordrhein-Westfalen, Belgien und Niederlande)


DTSW

Die DTSW ist High End im Bereich Slotracing. Das Reglement ist vergleichsweise offen, sodass sich der begeisterte Modellbauer hier voll entfalten kann. Erlaubt sind die neusten technischen Gimmicks. Auch hier wird in zwei getrennten Klassen gefahren: moderne Sportwagen und GT-Fahrzeuge findet man hier auf der Strecke. Die Serie ist sehr stark in Bewegung und nicht so eng besetzt, wie in den anderen Klassen. Gefahren wird oftmals auch just4fun, um die Auswirkungen des letzten Tunings gegen potentielle Gegner zu testen.

GT24ERS


Das primäre Ziel dieser Rennserie ist es, über ein einfaches und klares Reglement, welches über viele Jahre stabil gehalten werden kann, einen preiswerten und überschaubaren Einstieg in den 1/24 Slotracing-Sport zu bieten. Hierfür sollen von vornherein die Exzesse, welche schon so manche schöne Rennserie kaputt gemacht haben, von vorne herein ausgeschlossen werden. Gleichzeitig muss aber auch verhindert werden, dass die Rennserie stirbt, weil ein Hersteller nicht mehr kann, sich ständig die zulässigen Teile ändern oder sich andere Rahmenbedingungen ergeben. Die Kerngedanken sind hierbei:

  • Ein einfaches, gelasertes und gekantetes Einheitschassis aus Edelstahl und Aluminium, dessen CAD-Zeichnung veröffentlicht wird, damit es jeder Chassis-Hersteller, aber auch jeder Veranstalter oder Privatmann selbst produzieren lassen kann. (Es ändern sich keine Teile, die Verfügbarkeit kann immer gewährleistet werden und die Kosten bleiben überschaubar.)
  • Geschlossene moderne Rennfahrzeuge als Deckel mit Inlett, damit der modellbauerische Aspekt nur für die Außenhaut zum Tragen kommt. Bevorzugt werden Fertigkarossen von Scaleauto, BRM, Carrera oder ähnliches, damit der Deckel erst einmal für den Einstig keine Arbeit macht.
  • Der Schwerpunkt für die Autos wird einheitlich festgelegt und bei der Abnahme kontrolliert, so dass man die verschiedensten gefertigten Deckel (Plastik, CFK, GFK, Resine, Spritzguss) unter gleichen Bedingungen einsetzen kann. (Die Laminierer können sich keinen Vorteil mehr verschaffen, sondern nur die Vielfalt erhöhen.)
  • Es gibt maximale Spurweiten (80mm), eine Bodenfreiheit von 1mm, der Radstand geht von 100-120mm, die Leitkielposition und die Mindestgewichte für das gesamte Auto und den Deckel sind festgelegt.
  • Wir fahren mit 6 mm (5mm Auflagefläche) breiten, harten Moosgummirädern auf der Vorder- und 13 mm breiten Moosgummirädern auf der Hinterachse, wobei die minimalen Reifengrößen durch die Achsböcke des Chassis vorn 22 mm und hinten 24 mm betragen (auch für Mini-Z-Deckel geeignet).
  • Ein FK130-Motor, gehärtete durchgehende Stahlachsen vorn und hinten in Kugellagern und keinerlei Gimmicks (Motorkühler, Heckfederung, Doppelwackel, Differenziale, ...), damit die Kosten insgesamt im Rahmen bleiben.
  • Ein sauberer Aufbau, der Reifenschliff und das Material, die Übersetzung, der Wackel, die Federung sowie die Trimmung von Deckel und Chassis bestimmen primär über die Performance des Autos.

All diese Maßnahmen sollen zum einen für ein buntes Starterfeld bei gleichzeitiger Chancengleichheit sorgen, wo die Kosten für ein siegfähiges Auto (selbstlackierter Plastik-Deckel) locker unter 100€ gehalten werden können. Für Langstreckenrennen kann in der Ausschreibung eine zusätzliche Lichtanlage gefordert werden.

Hier könnt ihr das offizielle Reglement herunterladen: Download offizielles Reglement

MiniZ


Mini-Z ist seit Jahren eine der beliebtesten Rennserien bei den Scaleracern, entwickelt sich mehr und mehr zu der beliebtesten Einsteigerklasse der neuen Bundesländer und ist sowohl für Einsteiger und Profis geeignet. Gefahren wird mit handelsüblichen Fertigkarosserien von Kyosho aus dem RC-Bereich, dadurch entfallen der Aufwand für das Bauen und Lackieren der Karosserien. Natürlich ist aber auch der Einsatz von selbstlackierten Karosserien, sogenannten Whitekits aus dem Hause Kyosho möglich. Dies setzt wiederum ein wenig handwerkliches Geschick im Umgang mit Airbrush und Farbe voraus. Hier finden sich dann neben Fantasielackierungen auch recht häufig naturgetreue Nachbildungen echter Rennfahrzeuge im Masstab 1:28. Der Markt an Decals lässt dabei keine Wünsche offen. Bei den Chassis kommt nur handelsübliche Technik wie z.B. Slotracing Werk, DoSlot oder Schöler zum Einsatz, was den Bau- und Kostenaufwand erheblich eingrenzt. 
 

In allen Clubs der neuen Bundesländer hat sich die MiniZ Fight Serie als feste Größe etabliert, wobei neben den normalen Clubrennen auch unter anderem Langstreckenrennen über 6 Stunden und mehr bestritten werden. Es ist jedesmal schön bei den Fightläufen zu beobachten, wie die Fahrer verbissen um jeden einzelnen Platz oder die Sekunde gegeneinander kämpfen, nur um sich dann zum Schluß des Renntages wieder die Hand zu reichen und mit Spannung auf das nächste Event hinzufiebern.

Ab dem 1.1.2015 haben sich die Clubs des SRC-Dresden, SRC-Lauchhammer, SRC-Leipzig, SRC-Limbach-Oberfrohna und des SRC-Meißen darauf geeinigt, die kommende Saison auf Moosgummireifen zu bestreiten und dies auch in einem eigenen Regelment verankert. Hintergrund dieser Regelmentänderung ist, den Neu- und Wiedereinsteigern den Einstieg in die MiniZ-Serie zu erleichtern.

Kategorie: Statische Inhalte
Zugriffe: 6126